Betreutes Wohnen der Philippstiftung: Dieses Projekt ist uns sehr wichtig!

Das Projekt „Betreutes Wohnen in der Innenstadt“ der Philippstiftung Immenhausen e.V. ist wichtig für Grebenstein.
Durch den demografischen Wandel – die Bevölkerung wird immer älter – ist es notwendig, solche Einrichtungen zu bauen und von Seiten der Stadt mit allen Möglichkeiten zu unterstützen. Durch das Vorhaben der Phillipstiftung werden Wohnplätze für Senioren mitten im Stadtzentrum entstehen. Die Innenstadt wird dadurch belebt, die Senioren haben alle Versorgungseinrichtungen direkt vor der Türe und gleichzeitig soll aus einem hochgradig sanierungsbedürftigen Altbau mitten im Stadtzentrum wieder ein schmuckes, ortstypisches Fachwerkhaus werden.
Bereits im Jahr 2003 wurde von den politischen Gremien in Grebenstein der Beschluss gefasst, der die Errichtung und Förderung einer Wohnanlage „Betreutes Wohnen“ durch die Philippstiftung beinhaltete. Probleme mit der Bausubstanz und  Forderungen der Denkmalpflege und der Baubehörden sowie anderer Zuschussgeber verzögerten den Baubeginn. Es kam immer wieder zu Verzögerungen bei den Genehmigungen und bei der Zusage von Fördermitteln. Im Laufe der Jahre erhöhten sich dadurch auch die Baukosten für das Projekt.  Bei der Finanzierung sind viele Behörden und Entscheidungsträger beteiligt. Die Philippstiftung und unsere Bürgermeister Kölling (i.R.) und Sutor haben in zahlreichen Gesprächen und Terminen vor Ort eine Beschleunigung der Mittelfreigaben und Erteilung von Genehmigungen gefordert. Von Anfang an war klar, dass die Philippstiftung als Bauherr nur die rentierlichen Kosten übernehmen kann. Es ist nicht die Aufgabe der Phillipstiftng e.V. Altbauten in Grebenstein zu sanieren. Die unrentablen Kosten, also die Sanierung des Fachwerkhauses, wollte von Anfang an die Stadt Grebenstein übernehmen. Hierfür wurde ein Investitionsdarlehen angespart, welches dieses Jahr fällig ist.
Der Wohntrakt der Anlage ist nunmehr fertiggestellt, die Mehrzahl der Wohnungen ist vermietet.
Im nächsten Abschnitt soll das Haus Marktstraße 28 in die Maßnahme einbezogen werden, damit von allen Bewohner/innen das komplette Angebot des Betreuten Wohnens genutzt werden kann. Bei dem Umbau des Hauses Marktstraße 28 kommt es nun wieder zu ärgerlichen und nicht verständlichen Verzögerungen, die in der SPD auf völliges Unverständnis stoßen. Durch diese Verzögerungen und Nachforderungen kommt es wieder zu Steigerungen der Baukosten, die von allen Beteiligten zu tragen sind.
Die Forderung der CDU Fraktion, das finanzielle Engagement der Stadt jetzt kurz vor Toresschluss einzustellen,  halten wir für verantwortungslos und für nicht nachvollziehbar. Viel besser für unsere Stadt  wäre es, wenn die CDU-Fraktion ihren politischen Einfluss in Wiesbaden im Interesse der Fortführung des Projektes geltend machen würde. Das unsägliche Bild mit den hölzernen Stelzen vor dem Haus mitten im Zentrum der Stadt ist eine Zumutung, die wir nicht länger haben wollen.
Wir, die SPD Fraktion sehen die Fertigstellung des Projekts nach wie vor als sehr wichtig an und wir sind dabei ein zuverlässiger Partner der Philippstiftung. Wir sind gemeinsam angetreten und werden das Ziel auch gemeinsam erreichen.
Das Haus Marktstraße 28 ist an einer solch stadtbildprägenden Position,  dass es für uns keine andere Möglichkeit gibt, als den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. (sp)