Marktstraße 28: Es geht weiter

Die Sanierung des baufälligen Fachwerkhauses Marktstraße 28 rückt in greifbare Nähe. Bei einem geschätzten Investitionsvolumen von 2,6 Millionen Euro für die Sanierung des Fachwerk- und Steinhauses im Rahmen des „Betreuten Wohnens“ der Philippstiftung wird sich die Stadt mit einem Zuschuss von 310.000€ beteiligen. Der Rest kommt von der Philippstiftung und aus Fördermitteln. So hat es die Stadtverordnetenversammlung mit den Stimmen von SPD und FDP beschlossen.

Was dem CDU-geführten Hessischen Sozialministerium 580.000€ und der Denkmalpflege 225.000€  an Zuschüssen wert ist, lehnt die Grebensteiner CDU ab mit der Begründung, dass die Stadt kein Geld für die Förderung eines wirtschaftlich orientieren Unternehmens übrig hat. Dabei geht es gar nicht um die Förderung eines wirtschaftlich orientierten Unternehmens, sondern um die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes an dem zentralen Platz in der historischen Altstadt. Die Philippstiftung möchte lediglich die Mehrkosten für die Altbausanierung erstattet bekommen, weil Altstadtsanierung eben nicht die Aufgabe der Philippstiftung ist.

Die SPD begrüßt es, dass das Dauerthema Marktstraße 28 ein Stück weiter gekommen ist. Die Stadt bezuschusst den Kindergarten jedes Jahr mit weit über 300.000€. Bei der Marktstraße 28 wird mit einem einmaligen Zuschuss in der gleichen Größenordnung eine Einrichtung für die alten Menschen geschaffen. Durch das Betreute Wohnen mitten in der Kernstadt wird die Altstadt belebt, es entstehen Arbeitsplätze und die Stadt wird schöner.