SPD für neue Baugebiete

Das Neubaugebiet „Über der Bahn“ hat sich unbestritten positiv auf die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Grebenstein ausgewirkt. Viele junge Familien mit Kindern sind zugezogen, doch mittlerweile sind alle Bauplätze verkauft. Die SPD hat deshalb in der Stadtverordnetensitzung am 11.11. durchgesetzt, dass das Neubaugebiet um die Fläche „Über den Steinhöfen“ erweitert wird und die Stadt in Zukunft wieder eigenes Neubauland anbieten kann.

Die SPD unterscheidet sich damit in der Positition von Bürgermeister Sutor, der primär Baulücken in der Kernstadt und den Ortsteilen schließen möchte und der dabei auf das Förderprogramm Aktive Kernbereiche, Bevölkerungsrückgang und Bevölkerungsüberalterung verweist.

Der SPD ist der Meinung, dass grundsätzlich in der Kernstadt und in allen Stadtteilen eine angemessene Zahl von Neubaugrundstücken zur Verfügung stehen sollte. Wer bauen möchte und in Grebenstein kein Neubaugebiet vorfindet, wird in einer anderen Gemeinde bauen. Damit wird der Rückgang der Bevölkerung in Grebenstein noch beschleunigt.

Häuser werden üblicherweise von jungen Familien gebaut. Jede junge Familie, die in Grebenstein ein Haus baut, bindet sich damit an die Stadt und wirkt dem Bevölkerungsrückgang und der Überalterung entgegen.

Baulücken schließen ist wichtig und sinnvoll. Es reicht jedoch nicht aus, beim Thema Neubau ausschließlich auf die vorhandenen Baulücken zu verweisen. Grundstücke, die Baulücken sind, gehören meistens nicht der Stadt. Die Stadt kann darüber nicht verfügen und verliert damit die Entscheidungshoheit über die Baulandentwicklung im Ort.

Die SPD ist die Partei, die dafür gesorgt hat, dass Grebenstein in das Förderprogramm Aktive Kernbereiche aufgenommen wurde und gerade die Diskussion um das Projekt Marktstraße 28 hat gezeigt, dass die SPD der Garant dafür ist, dass die Stadtentwicklung im Rahmen der Aktiven Kernbereiche auch wirklich umgesetzt wird. Wer in Grebenstein neu bauen will, soll jedoch nicht gezwungen sein, dies in der Altstadt zu tun. Es soll auch die Möglichkeit geben, in ein Neubaugebiet zu ziehen.

Die SPD hat in der Stadtverordnetenversammlung auch beantragt in Udenhausen Neubauland an der Schützenwiese zur Verfügung zu stellen. Dieser Antrag wurde wieder zurückgezogen, weil die Finanzierbarkeit der Erschließung von Bürgermeister Sutor heftig bestritten wurde und er keinen Bedarf für Neubauflächen in Udenhausen sieht. Die SPD wird jedoch auch hier nach Möglichkeiten suchen, um Bauland in den Stadtteilen anzubieten. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder, der in Udenhausen, Burguffeln oder Schachten bauen möchte, auch die Möglichkeit dazu erhält. Es darf nicht sein, dass die Ortsteile in ihrer Weiterentwicklung durch fehlendes Bauland behindert werden.